DEW21 und AgroSolar Europe kooperieren für die Erschließung von Agri-Photovoltaik-Potenzialen

Markus Haastert (AgroSolar Europe) und Johannes Stollenwerk (DEW21)
Johannes Stollenwerk (links) und Markus Haastert (rechts) vor einer Agri-PV Anlage in Lüchow

Dortmund / 26. Mai 2023 – Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) und AgroSolar Europe GmbH kooperieren auf dem Gebiet der Agri-Photovoltaik, um in der Metropolregion Ruhr strukturiert die Potentiale dieser Technologie zu nutzen.

DEW21 treibt die Energiewende lokal und bundesweit voran und investiert konsequent in den Ausbau der erneuerbaren Energien. Bereits heute erzeugt das Dortmunder Unternehmen rund 280 GWh grünen Strom aus erneuerbaren Energien. Neben Windkraft hat insbesondere Photovoltaik einen außerordentlichen Stellenwert für DEW21. Das Unternehmen verfügt heute über einen ersten eigenen Photovoltaik-Park im rheinland-pfälzischen Einöllen, knapp 60 eigene Photovoltaik-Anlagen in Dortmund und fast 500 Anlagen im DEW21-Contracting. AgroSolar Europe ist einer der größten Hersteller in Deutschland auf dem Gebiet der Agri-PV und wird mit seiner Expertise dabei helfen, die Ziele der Klimaneutralität in Dortmund umzusetzen. Im Rahmen der Kooperation mit AgroSolar Europe geht DEW21 jetzt neue Wege, um die Kraft der Sonne für die Energieerzeugung zu nutzen.

„Nicht nur aus Klimaschutzaspekten ist ein beschleunigter Ausbau erneuerbarer Energien notwendig, sondern auch um den Bürger*innen und Unternehmen eine sichere und wettbewerbsfähige Versorgung bieten zu können“, erklärt Stephan Stollenwerk, Leiter Technische Innovationen und Services bei DEW21. „Durch die Kooperation mit AgroSolar Europe können wir die Ausbaupotenziale für Agri-Photovoltaik nutzen und gemeinsam für mehr klimafreundlichen Strom sorgen. Das unterstützt uns auch dabei unser Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein, zu erreichen.“

Agri-PV Anlagen ermöglichen die Nutzung einer Fläche sowohl für die Landwirtschaft als auch für die Stromproduktion. Dabei werden Solarmodule so über oder neben der landwirtschaftlichen Fläche errichtet, dass eine Bewirtschaftung mit konventionellen Maschinen weiterhin möglich ist und die landwirtschaftliche Nutzung weitestgehend vollständig erhalten bleibt. Die Fläche wird also nicht für die Stromproduktion reserviert, sondern wird weiterhin zur Erzeugung von Lebensmitteln genutzt. Erste Studien zeigen, dass die landwirtschaftliche Produktion insbesondere in sehr trockenen Jahren zusätzlich von der Agri-PV profitieren kann. Hierfür ist der integrierte Ansatz von landwirtschaftlicher und energietechnischer Nutzung unabdingbar, den DEW21 und AgroSolar gemeinsam mit den Landwirten einschlagen.

„Wir freuen uns, dass wir mit einem starken Partner das Potential der Erneuerbaren durch den Ausbau der Agri-PV in der Metropolregion aktivieren können“ erklärt Markus Haastert, Geschäftsführer der AgroSolar Europe GmbH. “Wir sehen dies als ein Modell für weitere Kooperationen mit Stadtwerken in ganz Deutschland.“

Interessierte Landwirt*innen, die sich eine solche Nutzung ihrer Flächen vorstellen können, können sich gerne direkt unter presse@dew21.de an DEW21 oder an info@agrosolareurope.de wenden.